Beikost
Umgang mit wählerischen Essern
Warum es oft mehr als 10 Versuche braucht und wie eine klare Aufgabenteilung für entspannte Mahlzeiten sorgt.
Zwischen 12 und 18 Monaten nimmt der Appetit ganz natürlich ab, da sich das Wachstum verlangsamt. In dieser Phase zeigen viele Kinder ein wählerisches Essverhalten – das ist entwicklungstypisch und keine dauerhafte Veränderung. Dagegen anzukämpfen macht es meist nur schlimmer.
Biete abgelehnte Lebensmittel immer wieder an – geduldig, ruhig und ohne großen Kommentar. Studien zeigen, dass Kleinkinder ein neues Lebensmittel oft mehr als 10 Mal sehen oder probieren müssen, bevor sie es akzeptieren. Stelle bei jeder Mahlzeit ein vertrautes sicheres Lebensmittel bereit, damit es immer etwas gibt, das dein Kind mag. Verzichte darauf, sofort eine Alternative zuzubereiten.
Deine Aufgabe ist es, nahrhaftes Essen zu festen Zeiten anzubieten; die Aufgabe deines Kindes ist es zu entscheiden, was und wie viel es davon isst. Diese klare Aufgabenteilung beugt jahrelangen Machtkämpfen am Esstisch vor. Vertraue eher auf den Appetit deines Kindes als auf sein Verhalten – dieser schwankt von Tag zu Tag stark, und das ist völlig normal.
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Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei allen Fragen zu deiner Schwangerschaft oder zur Gesundheit deines Babys immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
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