Gesundheit
Hautveränderungen in der Schwangerschaft
Linea nigra, Melasma, Dehnungsstreifen – was verblasst, was bleibt und wie Sonnenschutz hilft.
Durch die erhöhte Melaninproduktion während der Schwangerschaft können sich die Linea nigra (die vertikale Linie auf dem Bauch), die Brustwarzen, die Vorhöfe und die Wangen (Melasma oder Schwangerschaftsmaske) dunkler färben. Das sind rein optische Veränderungen und kein Grund zur Sorge. Dehnungsstreifen entstehen dort, wo die Haut am schnellsten wächst – oft am Bauch, an den Hüften, Brüsten und Oberschenkeln. Man kann sie nicht völlig verhindern, da die Genetik die größte Rolle spielt. Sanftes Eincremen hilft gegen den Juckreiz, aber die Streifen selbst verblassen im ersten Jahr nach der Geburt meist zu silbrigen Linien. Täglicher Sonnenschutz (LSF 30+) hilft dabei, dass das Melasma nicht dunkler wird, und beschleunigt das Verblassen danach. Die meisten Hautveränderungen bilden sich innerhalb von 6 bis 12 Monaten nach der Geburt zurück. Bei hartnäckigem Melasma kann eine dermatologische Beratung helfen, um es vollständig zu behandeln.
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Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei allen Fragen zu deiner Schwangerschaft oder zur Gesundheit deines Babys immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
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