Gesundheit
Harnwegsinfektionen in der Schwangerschaft vorbeugen
Tipps zur Vorbeugung im Alltag – und warum du bei Brennen sofort anrufen solltest, statt bis nächste Woche zu warten.
In der Schwangerschaft ist das Risiko für Harnwegsinfektionen höher, da Hormone die Harnwege entspannen und die wachsende Gebärmutter die vollständige Entleerung der Blase erschweren kann. Harnwegsinfekte sind in der Schwangerschaft gut behandelbar, müssen aber frühzeitig erkannt werden. Unbehandelt können sie zu einer Nierenbeckenentzündung führen und vorzeitige Wehen auslösen. Vorbeugende Maßnahmen: Gehe kurz nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette, wische immer von vorne nach hinten ab, trinke über den Tag verteilt gleichmäßig Wasser und unterdrücke den Harndrang nicht. Baumwollunterwäsche und der Verzicht auf aggressive Seifen im Intimbereich helfen ebenfalls. Bei Brennen beim Wasserlassen, ständigem Harndrang, Schmerzen im Unterleib, trübem oder unangenehm riechendem Urin oder Fieber solltest du sofort in deiner Praxis anrufen. Die Symptome können in der Schwangerschaft untypisch sein. Wenn sich also etwas nicht richtig anfühlt, lass lieber eine Urinkultur anlegen, anstatt abzuwarten.
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Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei allen Fragen zu deiner Schwangerschaft oder zur Gesundheit deines Babys immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
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