Geburtsvorbereitung
Anzeichen der Geburt
Wie du echte Wehen von Übungswehen unterscheidest – und wann die 5-1-1-Regel gilt.
Echte Geburtswehen werden länger, stärker und kommen in kürzeren Abständen – und sie hören nicht auf, egal was du tust. Braxton-Hicks-Wehen (Übungswehen) lassen nach, wenn du dich ausruhst, die Position wechselst oder Wasser trinkst. Echte Wehen tun das nicht.
Die klassische 5-1-1-Regel für die erste Geburt: Wehen alle 5 Minuten, die jeweils 1 Minute dauern, über einen Zeitraum von 1 Stunde – dann ist es Zeit für das Krankenhaus oder das Geburtshaus. Bei weiteren Geburten empfehlen Fachleute oft die 7-1-1-Regel oder einen etwas früheren Aufbruch, da die zweite Geburt meist schneller verläuft.
Weitere Anzeichen für die Geburt: das Platzen der Fruchtblase (als Schwall oder tröpfchenweise), der Abgang des Schleimpfropfens (dickflüssiger, rosa oder bräunlicher Ausfluss) und rhythmische Schmerzen im unteren Rücken, die wellenartig auftreten. Jede Blutung, die stärker als eine Periode ist, erfordert einen sofortigen Anruf in der Klinik oder bei der Hebamme.
Geburtsvorbereitung
Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei allen Fragen zu deiner Schwangerschaft oder zur Gesundheit deines Babys immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
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