Elternfürsorge
Hilfe anfragen und annehmen
Stelle dir schon vor der Geburt drei Ebenen der Unterstützung zusammen und nimm konkrete Angebote ohne schlechtes Gewissen an.
Das Modell der Kleinfamilie verlangt von zwei Personen das, wofür die meiste Zeit der Menschheitsgeschichte ein ganzes Dorf nötig war. Um Hilfe zu bitten ist keine Schwäche – es ist schlichtweg realistische Mathematik.
Organisiere dir schon vor der Entbindung drei Ebenen der Unterstützung. Ebene 1: Logistik – jemand für Mahlzeiten, das Abholen älterer Kinder oder Besorgungen. Ebene 2: Emotionale Unterstützung – ein oder zwei Freunde, denen du auch um 3 Uhr morgens schreiben kannst. Ebene 3: Fachleute – eine Stillberaterin, eine Mütterpflegerin oder therapeutische Unterstützung. Frage frühzeitig an, denn die guten Adressen sind schnell ausgebucht.
Sag Ja zu konkreten Angeboten. „Soll ich am Donnerstag das Abendessen bringen?“ – Ja. „Lass mich das Baby halten, während du duschst.“ – Ja. Vage Angebote sind schwer anzunehmen, aber konkrete Vorschläge sind echte Geschenke. Ein Link zu einem digitalen Essensplan oder eine einfache Liste am Kühlschrank machen es anderen leicht, dich gezielt zu unterstützen.
Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei allen Fragen zu deiner Schwangerschaft oder zur Gesundheit deines Babys immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
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