Eltern-Selfcare
Schlafmangel: Lasten teilen
Das Schichtsystem, das jedem Elternteil eine längere Schlafphase am Stück ermöglicht, statt die Nacht zu zerstückeln.
Wenn beide Elternteile zu Hause sind, teilt die Nacht in Schichten auf. Eine gängige Aufteilung: Ein Elternteil hat von 21:00 bis 02:00 Uhr Bereitschaft, der andere von 02:00 bis 07:00 Uhr. So bekommt jeder eine lange, ungestörte Schlafphase. Der Kompromiss – kurze Phasen voller Verantwortung – lohnt sich für die mentale Klarheit.
Schlafmangel ist real und trifft beide Partner unterschiedlich. Der gebärende Elternteil erholt sich körperlich schneller durch einen soliden 5-Stunden-Block als durch drei zerstückelte 90-Minuten-Schläfchen. Der nicht-gebärende Elternteil profitiert davon, wirklich im Dienst zu sein, was die mentale Last des gebärenden Teils verringert.
Selbst beim Stillen kann der dienstfreie Elternteil das Windelwechseln, Beruhigen oder Füttern mit abgepumpter Milch übernehmen. Was nicht funktioniert: Wenn beide Elternteile so tun, als hätten sie einen leichten Schlaf und jedes Mal gemeinsam aufstehen.
Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei allen Fragen zu deiner Schwangerschaft oder zur Gesundheit deines Babys immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
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