Schreien
Selbstfürsorge, wenn das Weinen nicht aufhört
Die Fünf-Minuten-Pause, die dich und dein Baby schützt, wenn die Geduld am Ende ist.
Wenn du merkst, dass du die Geduld verlierst – wenn du körperlich angespannt bist, weinen musst oder wütend wirst –, lege dein Baby sicher auf dem Rücken in sein Bettchen und verlasse für fünf Minuten den Raum. Spritz dir kaltes Wasser ins Gesicht, atme tief durch oder geh kurz auf den Balkon. Ein schreiendes Baby in einem sicheren Gitterbett ist besser aufgehoben als bei einer überforderten Person, die versucht, es zu beruhigen.
Schüttle niemals ein Baby. Schon ein kurzes, frustriertes Rütteln kann schwere Hirnverletzungen verursachen. Frust und Wut in der Neugeborenenphase sind völlig normale Gefühle und kein Zeichen dafür, dass du ein schlechtes Elternteil bist – aber deine Reaktion darauf muss sicher sein.
Ruf deinen Partner, eine Freundin oder eine Beratungsstelle an. Das Gespräch mit einem echten Menschen durchbricht die Isolation, die diese Abwärtsspirale oft erst befeuert. Du versagst nicht, wenn du um Hilfe bittest; du tust genau das, was du auch einer guten Freundin raten würdest.
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Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei allen Fragen zu deiner Schwangerschaft oder zur Gesundheit deines Babys immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
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