Schreien und Weinen
Babyschreie richtig deuten
Die fünf häufigsten Gründe und eine mentale Checkliste, mit der du meistens schnell die Lösung findest.
Neugeborene weinen meist aus einer Handvoll Gründen: Hunger, körperliches Unbehagen (volle Windel, zu kalt, zu warm, kratzendes Etikett), Müdigkeit, Blähungen oder Reflux und Überreizung. In den ersten Wochen wirst du merken, dass jeder Grund eine etwas andere Tonhöhe, ein anderes Tempo und ein eigenes Pausenmuster hat. Behalte lieber eine kurze mentale Liste im Kopf als eine gedruckte Checkliste. Wenn du die Punkte Hunger, Windel, Temperatur, Blähungen, Überreizung und Schlaf nacheinander durchgehst, findest du die Ursache meist innerhalb von ein bis zwei Minuten. Sobald sich dein Baby beruhigt, wenn du eine Sache behebst, hast du den Grund gefunden. Manchmal hat das Weinen keine erkennbare Ursache – es ist einfach die Art und Weise, wie ein sich entwickelndes Nervensystem Spannungen abbaut. Dein Baby eng an dich zu kuscheln, das Licht zu dimmen und in einen ruhigeren Raum zu gehen, hilft oft, wenn nichts auf der Checkliste zutrifft. Fühl dich nicht verpflichtet, jedes Weinen sofort abstellen zu müssen.
Diese Inhalte dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei allen Fragen zu deiner Schwangerschaft oder zur Gesundheit deines Babys immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
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